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Wenn Kreative ihre Routinen drehen

Werbung ertragen ist hart. Sie zu machen noch härter. Wenn Du denkst, dass es in Werbeagenturen cool und lässig zugeht, erhältst Du hier mal kurz einen Einblick in das Leben eines Werbers: Du sitzt an Deinem höhenverstellbaren Schreibtisch. Während Du eins von Deinen dreißig Projekten runterratterst, klingelt das Telefon. Dein Projektmanager ist dran und erinnert dich an die Frist, die in einer halben Stunde fällig ist. Genauso wie zehn andere Projekte. Du drehst dich mit deinem Bürostuhl um und dann steht dein Texter vor Dir, weil du die Entwürfe für heute komplett vergessen hast. Aber die kannst Du nicht machen, weil du jetzt gleich ein Meeting hast und Dich darauf auch noch hättest vorbereiten sollen. Hast du aber nicht. Scheiße.

Jetzt sitzt Du also im Meeting mit lauten Gedanken daran, wie du die verheerende Kettenreaktion von verpassten Deadlines noch stoppen kannst während alle erwarten, dass Du und Deine Ideen möglichst bestmöglich performen.

Ja, die Werbewelt ist stressig. Kaum eine andere Branche fördert und fordert so viele Burnouts wie der sie. Als Digital Artist kommt Sandra Süßer selber aus der Branche und kennt die quälenden Gedanken zwischen den Deadlines. Vor allem Newbies leiden häufig unter dem Druck und geraten in einen gefährlichen Strudel von Stress und Zweifeln, den man ohne Nerven aus Draht nur schwer ohne Schäden übersteht. “Da muss man doch was machen können. Aber irgendwie macht keiner was. Und wenn keiner was macht – dann mach ich es eben”, denkt sich Sandra während ihres Studiums und findet promt die Antwort auf ihre Probleme: Routinen.

Ihre Abschlussarbeit heißt “Routine Wizard” und behandelt Routinen in kreativen Prozessen – und was mit einem Buch begonnen hat ist schnell zu einem gesamten Lernportal gewachsen.  Also, wenn Du ein Berufseinsteiger bist, dann drück mal bei Sandra online die Schulbank und finde in Tutorials, Online-Kursen, Coachings und Büchern nicht nur neue Inspirationen und Tipps, sondern lerne auch praxisbezogene Inhalte, wie den richtigen Umgang mit Pinsel, Zeichenstift und Radiergummi bei Adobe sowie im realen Leben.


Sandra nennt sich selbst “Coaching Artist” weil sie die Künstlerin und Mentorin in einem Wort vereinen möchte. Es ist ihr wichtig, Berufseinsteiger nicht in der Luft hängen zu lassen, sondern ihnen per Austauschplattform eine Schulter zum Anlehnen bieten zu können.

“Ich wollte der Coach oder die helfende Hand sein, die ich selbst gern gehabt hätte und die man auch als Profi immer einmal wieder braucht”, so das Top-Talent 2019, dass neben Game-Illustration auch noch bloggt, Videos dreht und Workshops gibt. “Als „The Coaching Artist“ schaffe ich Kunst und helfe gleichzeitig anderen kreativen Menschen, ein ganzheitlich erfolgreiches und glückliches Leben zu führen. Denn kreativ und erfolgreich – das geht!”

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