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Theaterhaus Stuttgart

Theaterhaus Stuttgart

Das Bild aus dem Jahr 1923 zeigt, die im gleichen Jahr von den Architekten Emil Fahrenkamp und Carl Bengel erbaute Fabrikhalle mit einem L-förmigen Flügel, der als Büro- und Wohngebäude des Rheinstahlwerks fungierte. Der Gebäudekomplex, der heute als das Theaterhaus Stuttgart bekannt ist, gehört zu den Kulturdenkmalen Feuerbachs.
Bevor es als Theaterhaus diente, nutzte die Firma Thyssen das 12.500qm große Areal als Endfertigungshalle für Baustahl.
Das Theaterhaus das schon seit 1984 besteht, wurde in den Räumen einer leerstehenden Glasfabrik in Stuttgart-Wangen gegründet. Nach enormer Beliebtheit und stetig steigender Besucherzahlen waren die beengten Räumlichkeiten nicht mehr ausreichende und so beschloss man den Umzug in das Gebäudekomplex am Stuttgarter Pragsattel. Nach diversen Umbauarbeiten in den Rheinstahlhallen erfolgte der Umzug dann im Jahr 2003.
Das Theaterhaus Stuttgart gehört heute mit ca. 300.000 Besuchern 900 Veranstaltungen im Jahr zu den bestbesuchten Häusern seiner Art in Deutschland.
Es besteht aus vier Veranstaltungshallen, Proberäumen, Werkstätten, einem Restaurant, etliche Büroräume, einem zweistöckigen Foyer und einer eigenen Sporthalle.
Das vielfältige, kulturelle Programm besteht aus Aufführungen eines Tanzensembles unter der Leitung des Choreographen Eric Gauthier, zahlreicher Schau- und Gastspiele aus den Bereichen Comedy, Kabarett, Pop und Rockmusik, Lesungen, Jazz, Klassik und Neue Musik.

Text: Victor Amiri / Quelle: www.feuerbach.de, www.theaterhaus.de

Bild: F.Elsas

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