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Keine Kohle - aber Träume? Dann mach mit und hol dir bis zu 10.000 Euro für dein Projekt

Keine Kohle - aber Träume? Dann mach mit und hol dir bis zu 10.000 Euro für dein Projekt

MEIN DING STUTTGART

Bis zum 31. Januar 2018 werden Projektanträge von einer hoch engagierten Gruppe junger Stuttgarter angenommen. Diese Projektgruppe hat die Teilnahmebedingungen selbstständig festgelegt und den Rahmen für die Projektanträge weit gespannt. Damit ist es den Bewerberinnen und Bewerbern möglich, nicht nur soziale und gemeinnützige Projektideen einzureichen. Auch eigene Talente und Wünsche (vom Jugendfestival über Filmdokumentationen bis hin zum Musikequipment) können gefördert werden – solange sie einen Projektcharakter haben und weder diskriminierend, noch menschenverachtend oder gewaltverherrlichend sind.

 

Demokratisch abstimmen - ohne Jury

Schulklassen, Freundeskreise oder Individualisten können ihre Ideen über einen Projektantrag einreichen. Dieser steht zum Download auf www.meinding-stuttgart.de bereit. Dort sind auch die weiteren Teilnahmebedingungen und Kontaktdaten aufgelistet. Echte Überzeugungsarbeit müssen die Bewerber dann auf der Jugendbeteiligungsveranstaltung leisten: Am 23. März 2018 stimmen im Stuttgarter Rathaus alle jungen Menschen, die dort vor Ort anwesend sind, demokratisch über die Projekte ab.

 

Projektpaten gesucht

Nicht nur die Kinder- und Jugendhäuser, die Mobile Jugendarbeit oder der Stadtjugendring unterstützen Bewerberinnen und Bewerber, die bei Konzeption und Realisierung ihrer Ideen Hilfe möchten. Auch Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter, Vereine und Institutionen können junge Stuttgarterinnen und Stuttgarter als Projektpaten ermutigen und begleiten.

 

“Mein Ding”: In Eigenregie Ideen umsetzen

Die Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft (stjg) ist vom städtischen Projektmittelfonds – der insgesamt 30.000 Euro für “Mein Ding” ausschüttet – als Koordinationsstelle bestimmt worden. Ansprechpartnerin ist Projektkoordinatorin Gitta Langer. Sie fungiert als Bindeglied zwischen einer Steuerungsgruppe – aus Mitarbeitenden von Caritas, EVA, Stadtjugendring, Jugendrat und stjg – und einer offenen Projektgruppe, bestehend aus aktuell zwölf Schülern und Studierenden. Die Projektgestaltung, das Antrags- und Auswahlverfahren von “Mein Ding”  wird ganz den jungen Menschen überlassen. “Das ist Partizipation total”, sagt Gitta Langer. „Wir wollen keine Scheinpartizipation. Dafür nehmen wir in Kauf, dass das Projekt möglicherweise anders organisiert wird, als Erwachsene sich dies vielleicht denken würden.”

 

Mehr Informationen:

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