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Museumstag: Auf Spurensuche in Stuttgart

An diesem Tag laden deutschlandweit Museen Besucher ein, sich mit Themen auseinanderzusetzen, denen man sonst vielleicht lieber aus dem Weg geht. Stuttgart bietet den Besuchern dazu ein Repertoire an attraktiven Angeboten, und alle Gäste, die an den Führungen teilnehmen, erhalten freien Einritt in die jeweiligen Ausstellungen.

 

So steht dem neugierigen Stuttgarter das Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier mit einer kostenlosen Führung offen, man kann die beiden Sonderausstellungen NEON sowie KUBUS (inklusive Führung) im Kunstmuseum Stuttgart erkunden, sowie im Naturkundemuseum Stuttgart - Museum am Löwentor herausfinden, wer sich vor 200 Millionen Jahren im schönen Schwabenländle so herumgetrieben hat.

 

Im Lindenmuseum ist „AFRIKA!“ angesagt: bis 28. Mai ist die Afrika-Sammlung noch zu sehen. Grund genug, vorher ein großes Fest zu feiern! Live-Musik mit Hif & Afro Electro, DJs, Tanzperformance & Tänze zum Mitmachen, Führungen, Spiele & Kreativ-Workshops für Kinder - und Einblicke in den Prozess der Neukonzeption der Afrika-Abteilung.

 

Für die Stuttgarter, durch deren Adern Benzin fließt, dürfen sich am Tag der offenen Motorhaube auf einen tiefen Einblick in die 70 Jahre Motorgeschichte im Porsche Museum freuen. Und wer schon immer mal ein Blick in das bekannte politische Gefängnis Hohenasperg werfen wollte, hat am Sonntag die Gelegenheit dazu. Weitere Geschichten über lebensgefährliche Fluchtwege, geschlossene Grenzen und die Hoffnung auf einen sicheren Zufluchtsort sind im Haus der Geschichte Baden-Württemberg zu finden. Oder man besucht einfach die Staatsgalerie, die "„Wunderliche Spurensuche. Die herzögliche Kunstkammer““ im Landesmuseum Württemberg oder das Naturkundemuseum Schloss Rosenstein und erforscht, welche Tiere in Stuttgart heimisch sind. Zwischen bekannten Arten finden sich wilde Überraschungen, mitten in der Stadt!

 

Geheim-Tipp: Wer sich dafür interessiert wie eine Ausstellung eigentlich geplant wird, muss unbedingt zu ATELIER BRÜCKNER. Der Stuttgarter Ausstellungsgestalter, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert, bietet einen Blick hinter die Kulissen der Szenografie. Bei Führungen durch die großzügigen Atelierräume in der Krefelder Straße 32 in Stuttgart werden die aktuellen Projekte vorgestellt, die von den Wagenhallen Stuttgart bis zum Grand Egyptian Museum in Gizeh reichen: aktuell über 20 Projekte weltweit.

 

Ein Vortrag um 16 Uhr ergänzt das Programm. Unter dem Titel „Zwischen Raumbild und Weltbild – Mut zur Szenografie“ sprechen die Museumswissenschaftlerin Linda Greci und die Kommunikationsdesignerin Eva-Maria Heinrich über Potentiale und Verantwortung szenografischer Gestaltung.

 

Zu den Klassikern des Unternehmens zählen der Handelssaal der Deutschen Börse in Frankfurt, das BMW Museum in München, das Besucherzentrum des Europäischen Parlaments in Brüssel und auch das Haus der Geschichte Baden-Württemberg in Stuttgart. Unlängst wurden das Hyundai Motorstudio Goyang in Korea und die Dauerausstellung „Archäologie Schweiz“ im Schweizerischen Nationalmuseum in Zürich eröffnet.

 

Weitere Informationen zum Museumstag und dem kompletten Programm: www.museumstag.de

 

Autor: Maren Vanessa Klotz

Bilder: 

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